hausbau baden wuerttemberg

Jeder Häuslebauer überlegt sich früher oder später, welche Art Haus wohl die optimale Lösung für ihn ist: Massivhaus oder Fertighaus, und natürlich, welche Vor- und Nachteile die jeweilige Bauart hat. Hier sollen die zwei Bauweisen gegenübergestellt werden:

 

Fertighäuser

FertighausDas Fertighaus wird aus vorgefertigten Elementen zusammengestellt. Diese Elemente werden vor Ort montiert. Oft wird als Verkaufsargument für Fertighäuser der Kostenfaktor aufgeführt. Im Bereich des Typenhauses mag dies zutreffen, weil Fertighäuser in hoher Stückzahl gefertigt werden und somit wesentlich kostengünstiger sind als der vergleichbare Massivbau in vergleichbarer Größe. Der mit dem Preisvorteil verbundene Nachteil beim Fertighaus ist die fehlende Individualität in der Bauplanung. Da es sich um Serienproduktionen handelt, sind Änderungen am Grundriss oder an der Architektur bei einem Fertighaus entweder nur eingeschränkt möglich oder führen zu hohen Mehrkosten. Individuelle Planungen, außergewöhnliche Änderungswünsche im Grundriss oder in der Architektur sind in der Regel beim Fertighaus sehr teuer. Ein weiterer Vorteil der Fertighäuser ist, dass man beim Hausbau nicht oder kaum an Witterungsbedingungen gebunden ist. Fertighäuser können selbst im Winter aufgestellt werden, wenn die Bodenplatte oder der Keller in frostfreier Zeit fertiggestellt worden sind. Der geschlossene Rohbau ist beim Fertighaus eine Frage von maximal 2 Tagen; beim Innenausbau gleicht die Bauzeit der Fertighäuser sehr wahrscheinlich der der Massivhäuser. In Sachen Feuerbeständigkeit, Schallschutz und Nachhaltigkeit muss das Fertighaus seinem massiven Pendant die Führung überlassen. Zudem liegt der Wiederverkaufswert der Fertighäuser unter dem der Massivhäuser, was von Banken und Immobilienmaklern mit der geringeren "Lebenserwartung" begründet wird.

 

MassivhausMassivhäuser

Die individuelle Planung beim Hausbau ist der Traum der meisten Bauherren und kann mit einem Massivbau optimal umgesetzt werden. Die Gegebenheiten des Grundstücks sind irrelevant, da Massivhäuser an die Gegebenheiten angepasst werden können. Auch die spätere Änderung an der Grundsubstanz ist möglich. Fertigteilhäuser dagegen können in ihrem Grundkonzept nicht geändert werden, da sonst Statik etc. in Gefahr geraten. Da beim massiven Hausbau schwere, vorwiegend naturnahe Materialien verwendet werden, bieten Massivhäuser hervorragende Schallschutzeigenschaften und auf Grund der massiven Außenwände eine gute Wärmeeffizienz. Sie sparen durch die Wärmespeicherung der Wände Heizkosten im Winter, und im Sommer bestechen Massivhäuser durch angenehme Kühle. Der Wiederverkaufswert eines Massivhauses ist um ein Vielfaches höher als der der Fertigteilhäuser.

 

Fazit Massivhaus ./. Fertighaus

MassivbauJeder entscheidet eigenständig, welche Lösung für ihn, unter Einbeziehung seiner individuellen Entscheidungskriterien, am besten geeignet ist. Doch muss man sagen, dass ein Massivhaus einige bestechende Vorteile bietet:

  • Massivhäuser stehen für den nachhaltigen Hausbau (Naturmaterialien),
  • Altersvorsorge (lange Beständigkeit der Massivhäuser),
  • hohe Effizienz (Wärmedämmung und Heizkosten),
  • hoher Wiederverkaufswert der Massivhäuser,
  • enorme Gestaltungsfreiheit beim Hausbau.


Da wir von dem Hausbau als Massivhaus überzeugt sind, bauen wir auch nur Massivhäuser. Die Begriffe "bewährt" und "klassisch" mögen altmodisch klingen, jedoch ist das Massivhaus noch heute der Favorit im Eigenheim-Neubau. Der Massivbau steht für gute Wärmespeicherung und Wärmedämmung, hohen Schallschutz und Feuerbeständigkeit. Zudem bietet ein Massivhaus ein angenehmes Raumklima zu jeder Jahreszeit. Massivhäuser bestehen aus einer äußeren Hülle, die aus Materialien wie Kalksandstein, Beton oder Porenbeton/Gasbeton gefertigt werden:

  • Massivhaus mit Kalksandstein bauen
    Kalksandstein ist einer der schweren Baustoffe aus natürlich vorkommendem oder industriell hergestelltem Sandstein, der hervorragende wärme- und schalldämmende Eigenschaften besitzt. Kalksandstein wird für den Bau von Innen- und Außenwänden im Hausbau eingesetzt.

  • Beim Massivhaus-Neubau kaum wegzudenken – Beton
    Beton gilt ebenfalls als guter Baustoff, wird aber hauptsächlich für Grundmauern und Bodenplatten eingesetzt. Weniger geeignet ist Beton für Elemente des Hausbaus, bei denen hohe Zugkräfte auftreten.

  • Massivhaus bauen mit Porenbeton/Gasbeton
    Bei Porenbeton/Gasbeton handelt es sich keineswegs um Unterarten von Beton. Porenbeton wird meist auf der Grundlage von Kalkstein unter Druck aufgebläht. Deshalb ist es ein eher leichter, aber poröser Baustoff, der vor allem im Fertigteilehausbau eingesetzt wird. Der Vorteil des Gewichtes gegenüber dem Ziegelstein wird durch die geringe Schalldämpfung abgeschwächt.

  • Der bei Bauherren beliebteste Baustoff – der Ziegel
    Der Ziegel ist ein robuster Baustoff, der schon jahrhundertelang Verwendung findet. Meist wird er als Dachziegel und als Ziegelstein im Außenwandbau eingesetzt. Heutzutage findet er außer als Dachziegel kaum noch Verwendung, sondern meist nur noch als Verblendung vor den eigentlichen Grundmauern. Diese Bauweise ist vor allem im Norden Deutschlands verbreitet.

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